Exkursion zum ehemaligen Konzentrationslager Mittel Dora

Die Geschichtsexkursion der Klassen 10a und 10b stellte ein beeindruckendes Erlebnis für uns dar. Vier Stunden lang harter emotionaler Tobak!

Beginnend mit gefühlten 200 Fotos ganz unterschiedlicher Art, mit denen wir uns auseinandersetzten und während deren Betrachtung uns unsere kompetente Führerin  fast wie nebenbei mit spannenden Informationen über das Lager früher und heute versorgte, bekamen wir eine vage Vorstellung davon, wie menschenverachtend die Häftlinge behandelt wurden.

Beim Rundgang durch die verschiedenen Teile des ehemaligen Lagers stellten wir uns vor, auf der Asche der Toten zu gehen, denn wir erfuhren, dass es keinen würdevollen Umgang mit den Verbrennungsrückständen Tausender gab.
Am krassesten fanden die meisten von uns die Besichtigung des Produktionstollens, in dessen Schmutz, Dunkelheit und Kälte die Häftlinge  arbeiten und leben mussten.
Vernichtung durch Arbeit war der Plan der SS, indem sie einem Häftling nach Einlieferung noch 8 Wochen Lebenszeit zudachten, bevor er den Bedingungen erlag.

Der Abschluss wurde für uns wieder mit Bildern gestaltet, diesmal in Form eines Films über die Zustände im Lager bei der Befreiung 1945.

Wir bewahren den unfassbaren und erschreckenden Eindruck in uns. (bf)

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