Projekttage im Ohmbergtreff Worbis

In Zusammenarbeit mit der Kinder-und Jugendfreizeiteinrichtung „Ohmbergtreff“ fanden in dieser Woche die Projekttage der 7., 8. und 9. Klassen der Regelschule Worbis statt. Die Schüler setzten sich in dieser Zeit mit unterschiedlichen Themen auseinander. In der Klassenstufe sieben wurde der Schwerpunkt auf die Thematik des „Sozialen Lernens“ gelegt. Kristin Kunze, Schulsozialarbeiterin der Regelschule Worbis dazu: “In der heutigen Zeit nehmen die Thematiken Mobbing und dissoziales Verhalten eine immer größere Rolle im Schulalltag ein. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, müssen die Jugendlichen aufgeklärt und mit ihnen gesprochen und gearbeitet werden.“
Mobbing und vor allem seelische Gewalt ist in vielen Klassen erkennbar. Nach Gesprächen mit der Schulleitung wurde in Kooperation der Schulsozialarbeiterin Kristin Kunze und der Schulsozialarbeiterin Magda Pstragowski der Konrad-Hentrich Regelschule in Leinefelde ein Plan erarbeitet, wie Mobbing präventiv vorgebeugt und mit Vorfällen von Mobbing umgegangen werden kann.
Bereits im Januar wurde dieses Projekt mit der sechsten Klassenstufe in Leinefelde von den beiden Schulsozialarbeiterinnen durchgeführt.
Die SchülerInnen analysierten das Klassenklima und näherten sich anschließend spielerisch und in Gesprächsrunden den Themen Gewalt und Mobbing, dabei beschäftigten sich die Schüler mit dem Prozess und den Folgen von Mobbing. Vorrangig ist das Ziel, gemeinsam mit den Schülern ins Gespräch zu kommen, Lösungsvorschläge zu finden und Regeln und Vorgehensweisen bei Mobbing zu erarbeiten. An erster Stelle steht bei allem die Gewaltprävention innerhalb des Klassenverbandes, aber auch einen allgemeinen Maßnahmekatalog zu erstellen und damit für die Schule einen Weg zur „mobbingfreien Schule“ zu ebnen.
In weiteren geplanten Unterrichtseinheiten in  Zusammenarbeit mit den Klassenlehrern und der Schulleitung soll verstärkt auf dieses Thema, aber auch auf weitere vertiefte Formen wie z.B. der Umgang mit Medien und Cybermobbing, eingegangen werden.  Vertretungsstunden sollen dabei auch vielfältig genutzt werden, um mit den Klassen an verschiedenen Problemlagen zu arbeiten.

In den älteren Jahrgängen setzten sich die Klassen mit dem Inhalt des Jugendschutzgesetzes auseinander. Aufgeklärt wurden sie unter anderem über den Konsum von Alkohol und Nikotin und deren negativen Auswirkungen. Natürlich kamen auch praktische Anteile nicht zu kurz. Mit sogenannten „Rauschbrillen“ wurde simuliert, wie groß Auswirkungen von 0,7 und 1,3 Promille Alkoholkonzentration im Blut sind. „Viele waren erstaunt, dass sie weder auf einem Bein stehen, noch ein Glas Wasser eingießen konnten“, so die Schulsozialarbeiterin.
Unterstützt bei der inhaltlichen Arbeit wurde sie durch Claudia Wengemuth, der Leiterin des Ohmbergtreffs. In den vergangenen Monaten haben beide Frauen immer wieder Anknüpfungspunkte in der Zusammenarbeit gefunden. So werden regelmäßig gemeinsame Nachmittagsaktivitäten zusätzlich zu den bereits bestehenden Angeboten in der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung angeboten. „Ich freue mich sehr, dass wir eine Brücke zwischen der Schulsozialarbeit und der offenen Kinder-und Jugendarbeit schlagen konnten. Zeitnah werden wir anknüpfend an die Projekttage, die dort entstandenen Projektideen weiterentwickeln und umsetzen, so Claudia Wengemuth. (kk)

siehe auch: Thüringer Allgemeine/Eichsfeld vom 20.02.2014

Impressionen

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